Vor dem Sturm 3 | Morpheon
Den halben Tag schon hatte er am Fenster gestanden, in die Luft gestarrt, an den blaugrauen Himmel, der schwer von Wolken über den Horizont floß. Keine Vögel heute am Himmel, keine Blätter, das Laub zu naß zum Fliegen. Den halben Tag schon hatte er am Fenster gestanden, hinausgestarrt, auf die Menschen, die vorbeigingen, hatte gewartet, den halben Tag schon.
Gewartet zu wissen worauf.
Die Stunden schleppten sich seit morgens. Eigentlich, wenn Ehrlichkeit keine Tugend, sondern eine grundlegende Eigenschaft der Menschen wäre, schleppten sie sich seit Tagen, Monaten, vielleicht auch Jahren. Das zählte nicht, denn die Stunden, Tage, Monate, Jahre waren alle gleich geworden. Blaugrau wie der Himmel, keine Vögel, kein Laub, nur klamme Menschen, die über das Pflaster in den Straßen schleichen, als wollten sie sich selbst nicht wecken.
Er stand am Fenster, starrte hinaus, wartete, wartete auf den Sturm, der kommen mußte. Wartete auf irgendwas. Wartete auf eine neue Stunde. Eine, die nicht wäre, wie eine andere bereits war. Er stand am Fenster und weinte.
Gewartet zu wissen worauf.
Die Stunden schleppten sich seit morgens. Eigentlich, wenn Ehrlichkeit keine Tugend, sondern eine grundlegende Eigenschaft der Menschen wäre, schleppten sie sich seit Tagen, Monaten, vielleicht auch Jahren. Das zählte nicht, denn die Stunden, Tage, Monate, Jahre waren alle gleich geworden. Blaugrau wie der Himmel, keine Vögel, kein Laub, nur klamme Menschen, die über das Pflaster in den Straßen schleichen, als wollten sie sich selbst nicht wecken.
Er stand am Fenster, starrte hinaus, wartete, wartete auf den Sturm, der kommen mußte. Wartete auf irgendwas. Wartete auf eine neue Stunde. Eine, die nicht wäre, wie eine andere bereits war. Er stand am Fenster und weinte.

Ich bin ein bisschen froh
Trotzdem danke : )
Andererseits
Ebendies
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