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Falsche Erkenntnis | Growing old | Störsatz

Jetzt, zehn Jahre zu spät, will ich das sein, was ich damals nicht sein wollte: 17.
konner (anonym) (Gast) - 31. Aug, 20:06

geht es Ihnen dabei um Lebensführung, Herr Wolf? Oder um das Gefühl "unendliche Freiheit" genießen zu können? Oder haben Sie gar Geburtstag? Wenn ja, alles Gute von meiner Stelle!
Sie sehen, ich weiß nicht so wirklich was mit der Aussage anzufangen, ich hoffe das ist okay. :)

(Daumen werden - für die noch anstehenden Prüfungen - ganz feste gedrückt.)

Ich empfehle mich! *verbeug*

Der Verschollene (anonym) (Gast) - 3. Sep, 16:41

...

Herr Wolf, nunmehr 14 Jahre, nachdem ich 17 war, will ich nie wieder 17 sein. Es gibt ein Leben über 30, und es ist ein gutes.

Insofern: Kopf hoch die nächsten drei Jahre. :-)
Herr Wolf - 4. Sep, 11:53

Ich nehme die Glückwünsche einfach

für meinen zurückliegenden Geburtstag nachträglich an, ist schon ein paar Monate her. Danke sehr : )

Es ging mir um die scheinbare Freiheit, doch der Wunsch ist ja naiv, auch ein 17jähriger hat es nicht so leicht. Dummheit blockiert einiges.
Um also ehrlich zu sein, weiß ich auch nicht, was ich damit anfangen soll, Herr Konner. Ich glaube, ich hatte einen Aussetzer.

Herr Scheibster! Ich glaube, Sie haben recht, ich sollte erhobenen Hauptes und frohgemut auf die 30 zugehen. Zumal ich an Weihnachten tatsächlich schon näher an der 30 als an der 25 bin. Also: Glückauf : )
Smarf (anonym) (Gast) - 3. Sep, 20:50

Und wenn man erstmal über 40 ist.

– und ich weiss, wovon ich rede – ist 17 echt keine Option mehr. Aber aus der Kükenperspektive von 27 ...
Verliebt in einen 17jährigen?

Herr Wolf - 4. Sep, 11:56

Ich glaube,

ich hatte Federn im Auge. Natürlich ist 17 keine wirkliche Option mehr. Nur ein akuter Anfall, ist auch schon wieder rum.

Und: Verliebt in einen 17jährigen? Nicht doch.
Ich stehe mehr auf Männer, die älter sind als ich (auch wenn mir da zwei Anekdoten einfallen, wo das eher unpassend war).
Herr Wolf - 4. Sep, 11:48

Kein Geburtstag, nur das Ende einer Lebensphase.

Wahrscheinlich kann die Freiheit, die man als Student hat, nur von der als wahlunberechtigter 17jähriger übertroffen werden. Es sei denn, man wohnt auf dem Lande, dann braucht man schon ein Auto, um frei zu sein.
Im Grunde ging es mir aber nur darum: daß ich jetzt wohl doch langsam mal daran denken sollte, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Ja, das klingt naiv bis infantil, dennoch ist die natürliche Reaktion auf das Ende des Studiums, das man gehaßt hat, der Wunsch, Entscheidungen anders zu fällen, andere Konsequenzen zu ziehen, sein Leben anders zu führen.
Im Grunde aber wüßte ich es nicht besser als damals, ganz im Gegenteil wäre ich heute als 17jähriger zwar deutlich freier, aber auch deutlich unreflektierter.

Und da ist mir Reflektion sicherlich lieber als die Freiheit, Autos anzuzünden.

Ergo: doch nicht 17 sein wollen.
Vielleicht 7?
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