Ein Wolf für alle Felle | PETA und Herr Wolf

Ab ins Blaue | Lebenlernen

Morgen ist es soweit, der Freund hat Urlaub. Rückkehr ins alte Leben erst wieder am Sonntag, den 22. Juli. Bis dahin gibt es hier Aufgewärmtes. Müßte aber noch schmecken.
Falls nicht, nehmen Sie sich doch etwas vond er Bar zum Runterspülen und Magendesinfizieren. Für die ganz harten Fälle gibt es auch Seife. Ansonsten eben das Übliche. Afri, Nüsse, Schirmchen, Minze, Gin, Weißrussen, Schwarzrussen, Eis und Obst für den einen oder anderen Daiquiri, zudem Schokokirschkuchen und ein leckeres Beerentiramisu. Das essen Sie am besten als Erstes, das wird sonst schlecht. Und Ihnen dann auch, und dann haben wir Fulda.
Außerdem noch Croissants, die müßten Sie allerdings noch fertigbacken, die schmecken ja nur frisch richtig gut.

Vor dem Abschied allerdings noch ein Diskussionsthema, das ich allerdings nicht moderieren kann, das müßten Sie dann schon selbst tun, da Sie aber alle gemäßigte Persönlichkeiten sind, bin ich mir sicher, Sie werden Ihre Sache gar nicht wunderbar machen.

Ich habe anderswo um die zunehmende Proletarisierung und Sinnentleerung der Weblogs (nicht nur bei twoday) gelesen und wie furchtbar das doch sei. Es kommt mir vor wie eine Abwandlung der α-Blogger-Debatte, die ich allerdings nicht verfolgt habe, vielleicht drängt sich mir die Ähnlichkeit daher auf, weil ich einfach keine Ahnung habe.
Entrüstend sei, daß mittlerweile jeder Depp ein Weblog eröffnen dürfe (ebenso wie Führerschein machen oder Kinder zeugen), ohne einen Nachweis für seine Verbalisierungsfähigkeit liefern zu müssen. Dieser Entwicklung, die dann in Power-Chat-Kommentaren gipfeln könne, solle durch ein Bekenntnis zu literarischer Qualität vermieden werden. Das Kennzeichen dafür sei ein taubenblauer Hintergrund.

Vielleicht lesen Sie sich das nochmal hier durch, ich kann das nicht mit dem gebotenen Ernst zusammenfassen.

Einige Blogger auf twoday.net haben sich dem schon angeschlossen, angeblich überrolle eine blaue Welle die niveauvollen Weblogs. Ich dagegen muß (warum auch immer) immer wieder an "Die Welle" denken und vermisse Reflektion, die doch gerade bei solchem Aktionismus einer solchen Aktion vonnöten wäre.
Um jetzt mal nachzufragen, ob ich nur überkritisch bin oder zu Recht mißtrauisch bezüglich des Sinns und Nutzens, wollte ich mal Ihre Meinungen dazu hören.

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Als Neolog berichtet Herr Wolf live von der Front, geizt aber auch nicht mit tiefen Einblicken in eigenes und fremdes Seelenleben. Kryptik und mitunter eigenwilliger Sprachumgang haben Herrn Wolf in den letzten sechs Jahren nicht dauerhaft unterkriegen können. Herr Wolf beweist auch 2008 wieder seine Steherqualitäten und zeigt der Welt seine Zähne.
Kritik, Aufmunterung, Fragen oder auch allgemeine Post bitte an herrwolf web de
Hier die ausführliche Bedienungsanleitung.

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Manchmal,
Herr Wolf, manchmal hilft es einfach, wenn man eine...
pathologe - 23. Jul, 07:24

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