Der BMI | Ex Oikos
Der Body-Mass-Index ist eine errechenbare Größe, die eine Beziehung zwischen Körpergröße und Körpergewicht herstellt. Dieser Parameter wird immer wieder dazu herangezogen, Aussagen über das Wunschgewicht, die Gesundheit, persönliche Risiken für bestimmte Krankheiten und vor allem über optische Oberflächlichkeiten zu treffen.
In der Ernährungsberatung wird der BMI mittlerweile nicht mehr als alleiniger Parameter zur Beurteilung der Gesundheit herangezogen, sondern nur als Teilfaktor.
Der BMI als solcher stellt einen verallgemeinernden Wert dar. Individuelle Körperunterschiede wie eine besondere Körpergröße oder eine starke Ausbildung von Muskeln werden nicht erfaßt. Kleine Menschen geraten bei der Berechnung des BMI schnell in den übergewichtigen Bereich.
In den achtziger Jahren wurde die Einteilung des BMI verändert. Richtete sich die Festlegung des empfehlenswerten BMI bis dahin noch nach dem Alter, wurden unter anderem auch auf Druck amerikanischer Versicherungen Grenzwerte für Gewichtsklassen wie Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas eingeführt. Altersunterschiede werden nicht mehr erfaßt und damit auch nicht die Veränderung der Körperzusammensetzung im Alter.
Das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes ist nicht direkt vom BMI abzulesen, da vor allem die Fettverteilung die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Krankheiten bestimmt. Diese wird aber auch nicht im BMI erfaßt.
Studien haben gezeigt, daß Menschen mit leichtem Übergewicht älter werden können und vor allem gesünder alt werden. Menschen mit Untergwicht dagegen haben wie stark adipöse Menschen eine deutlich erhöhte Mortalitätsrate, da sie anfälliger für Krankheiten sind.
Zuletzt die psychologische Komponente: Da Menschen Vereinfachungen lieben, übt der BMI einen großen Reiz aus, wenn man die eigene Gesundheit bewerten möchte. Dabei wird übersehen, daß es wichtigere Dinge gibt als das eigene Gewicht, so es nicht so groß oder so niedrig ist, daß es zum Hauptthema des eigenen Lebens wird. Das Festhalten am BMI mindert die eigene Lebensqualität mehr als es potentiell vorhandenes leichtes Übergewicht vermöchte.
In der Ernährungsberatung wird der BMI mittlerweile nicht mehr als alleiniger Parameter zur Beurteilung der Gesundheit herangezogen, sondern nur als Teilfaktor.
Der BMI als solcher stellt einen verallgemeinernden Wert dar. Individuelle Körperunterschiede wie eine besondere Körpergröße oder eine starke Ausbildung von Muskeln werden nicht erfaßt. Kleine Menschen geraten bei der Berechnung des BMI schnell in den übergewichtigen Bereich.
In den achtziger Jahren wurde die Einteilung des BMI verändert. Richtete sich die Festlegung des empfehlenswerten BMI bis dahin noch nach dem Alter, wurden unter anderem auch auf Druck amerikanischer Versicherungen Grenzwerte für Gewichtsklassen wie Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas eingeführt. Altersunterschiede werden nicht mehr erfaßt und damit auch nicht die Veränderung der Körperzusammensetzung im Alter.
Das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes ist nicht direkt vom BMI abzulesen, da vor allem die Fettverteilung die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Krankheiten bestimmt. Diese wird aber auch nicht im BMI erfaßt.
Studien haben gezeigt, daß Menschen mit leichtem Übergewicht älter werden können und vor allem gesünder alt werden. Menschen mit Untergwicht dagegen haben wie stark adipöse Menschen eine deutlich erhöhte Mortalitätsrate, da sie anfälliger für Krankheiten sind.
Zuletzt die psychologische Komponente: Da Menschen Vereinfachungen lieben, übt der BMI einen großen Reiz aus, wenn man die eigene Gesundheit bewerten möchte. Dabei wird übersehen, daß es wichtigere Dinge gibt als das eigene Gewicht, so es nicht so groß oder so niedrig ist, daß es zum Hauptthema des eigenen Lebens wird. Das Festhalten am BMI mindert die eigene Lebensqualität mehr als es potentiell vorhandenes leichtes Übergewicht vermöchte.


Sauber. Präzis. Danke.
* wusste es (in etwa)
* trotzdem
* Schokobecher mit Sahne - jetzt
Ich mag ja lieber Stracciatella.
Im Grunde ist es ja auch einfach. Und der Lebenskunst wegen: sich etwas zu verwehren ist schlimmer als der Lust nachzugehen.
Irmtraud Morgner hat mal in "Konstantinopel" geschrieben
(ich zitiere aus dem Kopf, eher ungenau, aber es ging um Buttermilchgetzen mit Johannisbeeren. Köstliche Geschichte).
Köstlich ist vielmehr
Natürlich nur mit der Aussicht auf Erfüllung.
Was wäre die Vorfreude ohne die kommende Freude? Nur Vor.
Leider sagt mir Irmtraud Morgner nichts, aber ich bin ja auch banausig.
Ich stimme ungern zu (wg. banausig). Und Irmtraud Morgner schreibt ja nun nicht mehr.
Stimme nur. Ich weiß es ja.