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Nach Fastnacht | Kurzanzeige | Coram Bello

In der Verkleidung wichtiger Menschen stehen wir auf den Bahnsteigen der Bundesrepublik, wartend auf die Züge, die uns in unseren Lebensersatz bringen, allen die selben Zweifel ins Gesicht gefroren, ob dies das richtige Leben sei.
Heute steht vor mir im Spiegel ein Mann, den ich nicht kenne. Nicht zum ersten Mal bin ich nicht ich, doch noch nie sah ich aus wie ein Abkömmling eines Managersohninternats.
Es ist nicht mein Leben, das ich führe, nicht meine Wege, die ich gehe. Melde sich bitte bei mir, wer ein ödes, eingefahrenes Leben sucht. Tausche gegen nahezu alles.
pathologe - 4. Mrz, 07:48

Herr Wolf,

Sie sind da wohl nicht alleine. Aber passen Sie auf, manche Wuensche werden wahr!

Herr Wolf - 8. Mrz, 18:39

Wie recht

Sie haben, vielleicht sollte ich Mme mal mein Leben im Tausch gegen ihres anbieten. Sonderlich glücklich würden wir dabei aber auch nicht, nehme ich an.
Anna Licht - 4. Mrz, 22:54

hab zwar

nichts anzubieten, außer einer festen umarmung, die aber dafür von herzen, und kuchen steht auch noch aus. so gesehen, hab ich doch was anzubieten. und karneval stinkt.

Herr Wolf - 8. Mrz, 18:40

Mit allen Kamelle und Strüßche kann man

den Karneval nicht aufwiegen, er reißt letztlich Menschen und Häuser in den Niedergang.
Auf die Umarmung und den Kuchen komme ich im Übrigen gerne zurück, solange es nicht gleichzeitig ist. Sie mit Kuchen im Arm zu umarmen könnte zu gebäckverklebter Kleidung führen, was den Wohlfühlfaktor doch um einiges senken dürfte.

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