Fünf | Coram Bello
Wir haben die Wahl. Haben sie schon immer gehabt und werden sie immer haben. Bleiben wir stecken in unseren Gewohnheiten und unseren Ängsten oder wollen wir wachsen, wie es unserer Natur entspricht?
Wir sind die Generation, die es nicht gibt, wir haben kein Gesicht und keine Stimme. Wir haben die Wunden unserer Eltern geerbt, wir pflegen sie wie Schätze. Wir haben keine eigenen Reichtümer, nur die Hoffnung, dass wir nichts verlieren. Keine Erfahrungen, keine Narben, keine Wunder, keine Geschichte.
Wir haben die Wahl. Bleiben wir, wer wir nie waren, oder gehen wir weiter? Den ersten gemeinsamen Schritt.
Sie stehen auf der Straße, reden, stehen auf der Straße und unerhalten sich über Mädchen, über das Spiel, über die letzte Schulwoche. Sie sprechen über die Zukunft, die sie haben werden mit einer Sicherheit, die glauben läßt, sie sei schon geschehen. Sie ahnen nicht die Ungeraden, die ihre Wege sein werden, fürchten nicht die Brüche in ihrem Leben, Brüche die kommen werden, unausweichlich.
Sie haben nur diesen einen Abend, die Nacht bricht herein, legt Dunkelheit in die Straßen, allein im Schein der Laterne stehen die fünf weiterhin und tun so, als gäbe es kein anderes Morgen.
Wir haben keine Pläne. Wir haben nur Möglichkeiten. Aus uns kann alles werden und nichts. In einer Welt der Chancen wollen wir das einzige, was wir nicht bekommen können: die Nicht-Veränderung. Wir wollen das Weiter-So und Mehr-Davon und reden uns ein, es gäbe ein nächstes Glück. Wir kennen das alte, sind darin aufgewachsen und haben es hinter uns zurückgelassen. Wir nannten es Kindheit und Träume und Oz und Mittelerde, Narnia und Hogwarts, Osten Ard und Hyperion. Wir stehen an einer Schwelle, doch wissen wir nicht wozu. Am liebsten wäre uns, es gäbe nicht diese Tür.
Keiner der Fünf will nach Hause gehen. Es ist spät und ihre Familien werden sich vielleicht Sorgen machen. Sie sitzen auf der Straße, die immer noch, Stunden nach Sonnenuntergang, nicht kalt ist, der Asphalt speichert die Hitze des Sommers auch jetzt noch. Ein letzter Sommer soll ihnen gehören und doch wissen sie schon, daß die Kämpfe über sie hereinbrechen werden. Sie wissen, auch der Sommer wird ihnen so wenig gehören wie jede Zeit danach.
Sie sind keine Kämpfer und werden es nicht mehr werden. Sie werden untergehen, denn das Kämpfen haben sie nicht gelernt.
Und dann müssen wir wählen. Beziehen wir wenigstens ein einziges Mal Stellung und tun mal nicht so, als ginge alles nur andere an? Nehmen wir endlich die Verantwortung an, die wir haben, die Verantwortung, nicht nur Verwalter unserer Geschichte zu sein, sondern ihre Gestalter?
Gehen wir endlich hinaus und hören auf, uns alles gefallen zu lassen, hören wir endlich auf so zu tun, als folgten wir dem Strom? Wir sind der Strom, wir sind die neuen Menschen, wir sind die, die sein werden. Wir haben keine andere Zukunft als unsere eigene. Treffen wir also die Wahl: Wir werden erwachsen, wir übernehmen Verantwortung. Wir verlassen das Nimmerland.
Die Fünf sind fort. Die Dämmerung hat sie vertrieben. Noch leise höre ich ihre Wünsche zwischen den Stimmen der Vögel. Sicherheit wollten sie, doch sie wissen, es gibt sie nicht. Reichtum ist nicht zu haben, nicht mehr in einer Welt, die die Lügen hinter dem Geld erkannt hat. Schönheit ist nicht mehr als Relativität und Macht eine Frage des Willens. Glück, das wollen sie haben, Selbstentwicklung und Selbstentfaltung, Ehrlichkeit und Verläßlichkeit. Sie wollen Freunde bleiben, ein Leben lang, doch sie wissen, das erfordert Kraft und Mut, Großzügigkeit und Geduld.
Sie werden es schaffen, denn sie sind aufgestanden in der Nacht und haben ihre Träume als das erkannt, was sie wirklich sind: Der einzige Weg zu unser aller Zukunft.
Wir sind die Generation, die es nicht gibt, wir haben kein Gesicht und keine Stimme. Wir haben die Wunden unserer Eltern geerbt, wir pflegen sie wie Schätze. Wir haben keine eigenen Reichtümer, nur die Hoffnung, dass wir nichts verlieren. Keine Erfahrungen, keine Narben, keine Wunder, keine Geschichte.
Wir haben die Wahl. Bleiben wir, wer wir nie waren, oder gehen wir weiter? Den ersten gemeinsamen Schritt.
Sie stehen auf der Straße, reden, stehen auf der Straße und unerhalten sich über Mädchen, über das Spiel, über die letzte Schulwoche. Sie sprechen über die Zukunft, die sie haben werden mit einer Sicherheit, die glauben läßt, sie sei schon geschehen. Sie ahnen nicht die Ungeraden, die ihre Wege sein werden, fürchten nicht die Brüche in ihrem Leben, Brüche die kommen werden, unausweichlich.
Sie haben nur diesen einen Abend, die Nacht bricht herein, legt Dunkelheit in die Straßen, allein im Schein der Laterne stehen die fünf weiterhin und tun so, als gäbe es kein anderes Morgen.
Wir haben keine Pläne. Wir haben nur Möglichkeiten. Aus uns kann alles werden und nichts. In einer Welt der Chancen wollen wir das einzige, was wir nicht bekommen können: die Nicht-Veränderung. Wir wollen das Weiter-So und Mehr-Davon und reden uns ein, es gäbe ein nächstes Glück. Wir kennen das alte, sind darin aufgewachsen und haben es hinter uns zurückgelassen. Wir nannten es Kindheit und Träume und Oz und Mittelerde, Narnia und Hogwarts, Osten Ard und Hyperion. Wir stehen an einer Schwelle, doch wissen wir nicht wozu. Am liebsten wäre uns, es gäbe nicht diese Tür.
Keiner der Fünf will nach Hause gehen. Es ist spät und ihre Familien werden sich vielleicht Sorgen machen. Sie sitzen auf der Straße, die immer noch, Stunden nach Sonnenuntergang, nicht kalt ist, der Asphalt speichert die Hitze des Sommers auch jetzt noch. Ein letzter Sommer soll ihnen gehören und doch wissen sie schon, daß die Kämpfe über sie hereinbrechen werden. Sie wissen, auch der Sommer wird ihnen so wenig gehören wie jede Zeit danach.
Sie sind keine Kämpfer und werden es nicht mehr werden. Sie werden untergehen, denn das Kämpfen haben sie nicht gelernt.
Und dann müssen wir wählen. Beziehen wir wenigstens ein einziges Mal Stellung und tun mal nicht so, als ginge alles nur andere an? Nehmen wir endlich die Verantwortung an, die wir haben, die Verantwortung, nicht nur Verwalter unserer Geschichte zu sein, sondern ihre Gestalter?
Gehen wir endlich hinaus und hören auf, uns alles gefallen zu lassen, hören wir endlich auf so zu tun, als folgten wir dem Strom? Wir sind der Strom, wir sind die neuen Menschen, wir sind die, die sein werden. Wir haben keine andere Zukunft als unsere eigene. Treffen wir also die Wahl: Wir werden erwachsen, wir übernehmen Verantwortung. Wir verlassen das Nimmerland.
Die Fünf sind fort. Die Dämmerung hat sie vertrieben. Noch leise höre ich ihre Wünsche zwischen den Stimmen der Vögel. Sicherheit wollten sie, doch sie wissen, es gibt sie nicht. Reichtum ist nicht zu haben, nicht mehr in einer Welt, die die Lügen hinter dem Geld erkannt hat. Schönheit ist nicht mehr als Relativität und Macht eine Frage des Willens. Glück, das wollen sie haben, Selbstentwicklung und Selbstentfaltung, Ehrlichkeit und Verläßlichkeit. Sie wollen Freunde bleiben, ein Leben lang, doch sie wissen, das erfordert Kraft und Mut, Großzügigkeit und Geduld.
Sie werden es schaffen, denn sie sind aufgestanden in der Nacht und haben ihre Träume als das erkannt, was sie wirklich sind: Der einzige Weg zu unser aller Zukunft.
