Das Ende des Pop | De Re Publica
Symptomatisch scheint es für die Generation, der 9/11 mehr als Fixpunkt dient als 11/9: selbst angesichts des Todes des Mannes, der die Popkultur verkörperte, ist der eigene Nabel wichtiger als die Würdigung des Gesamtkunswerkes Michael Jackson.
Aber auch das ist Pop: Erzeugen von egozentrischem Inhalt aus scheinbar nicht dazugehörendem Kontext, medial übermalt, schrill überreizt, vom Grund der Wortmeldung so weit entfernt wie Michael Jackson von der Realität.
Das hat ein Ende. Mit Michael Jackson hat auch der Pop seine Grenzen erreicht. Das Phänomen der individuell geprägten Gestaltung des Internets hat eine Grenze erreicht, die nicht leicht zu erkennen ist in Zeiten des Überflusses: Sättigung.
Wir sind übervoll von allen Reizen des Individuums. Lange schon ist ein einfaches Linklog nicht mehr ausreichend, schon lange muss über Befindlichkeiten und Täglichkeiten berichtet werden. Jede Äußerung eine weitere Facette im Scheinbaren, jedes scheinbar neutrale Wort doch eine weitere Facette der Profilierung. Die Zukunft dieser großen Egomanie wird nur eines sein: Langeweile.
Dem Ego gehört nicht mehr die Zukunft. Wir müssen und werden zurückfinden zu einer Gemeinschaft, die das in sich trägt, was eine Gemeinschaft mehr ausmacht als liebevoll gestaltete Profile eines sozialen Netzwerks: der Wille gemeinsam etwas zu bewegen und zu bewirken, die Entdeckung der Macht der Massen.
Jetzt ist es an uns allen, die wir das Internet besser kennen als unsere Nachbarschaft: Wir müssen unsere Gemeinsamkeit entdecken, unsere Verantwortung als die tatsächliche Mitte der Gesellschaft annehmen. Wir dürfen nicht länger so tun, als wären wir blind und taub, wenn es um unsere Zukunft geht.
Wir dürfen in unserem eigenen Interesse Entscheidungen über unsere Interessen nicht denen blindlings anvertrauen, denen das eigene Wohl näher ist als das unsere. Es ist Zeit, dass wir mit unserer passiven Anteilnahme an der Gesellschaft aufhören. Wir müssen die Glitzerwelten des Pop hinter uns lassen, in der wir alle kleine Könige sind. Denn Könige sterben. Der König ist tot.
Aber auch das ist Pop: Erzeugen von egozentrischem Inhalt aus scheinbar nicht dazugehörendem Kontext, medial übermalt, schrill überreizt, vom Grund der Wortmeldung so weit entfernt wie Michael Jackson von der Realität.
Das hat ein Ende. Mit Michael Jackson hat auch der Pop seine Grenzen erreicht. Das Phänomen der individuell geprägten Gestaltung des Internets hat eine Grenze erreicht, die nicht leicht zu erkennen ist in Zeiten des Überflusses: Sättigung.
Wir sind übervoll von allen Reizen des Individuums. Lange schon ist ein einfaches Linklog nicht mehr ausreichend, schon lange muss über Befindlichkeiten und Täglichkeiten berichtet werden. Jede Äußerung eine weitere Facette im Scheinbaren, jedes scheinbar neutrale Wort doch eine weitere Facette der Profilierung. Die Zukunft dieser großen Egomanie wird nur eines sein: Langeweile.
Dem Ego gehört nicht mehr die Zukunft. Wir müssen und werden zurückfinden zu einer Gemeinschaft, die das in sich trägt, was eine Gemeinschaft mehr ausmacht als liebevoll gestaltete Profile eines sozialen Netzwerks: der Wille gemeinsam etwas zu bewegen und zu bewirken, die Entdeckung der Macht der Massen.
Jetzt ist es an uns allen, die wir das Internet besser kennen als unsere Nachbarschaft: Wir müssen unsere Gemeinsamkeit entdecken, unsere Verantwortung als die tatsächliche Mitte der Gesellschaft annehmen. Wir dürfen nicht länger so tun, als wären wir blind und taub, wenn es um unsere Zukunft geht.
Wir dürfen in unserem eigenen Interesse Entscheidungen über unsere Interessen nicht denen blindlings anvertrauen, denen das eigene Wohl näher ist als das unsere. Es ist Zeit, dass wir mit unserer passiven Anteilnahme an der Gesellschaft aufhören. Wir müssen die Glitzerwelten des Pop hinter uns lassen, in der wir alle kleine Könige sind. Denn Könige sterben. Der König ist tot.



Danke.